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Wenn Dich der Teufel holt...
Auch in Österreich gibt es Blöde
Sie glauben, nur Deutschland sei ein Irrenhaus? Sie irren. Wie das so in Irrenhäusern ist. Wie immer, wenn es um Extremitäten geht, sind uns die Österreicher einen Schritt voraus. Aber von Anfang an:
Ein 12-jähriges, durch sexualisierte Gewalt schwerstens traumatisiertes Mädchen springt Ang´fang März bei der Übergabe von einer Jugendeinrichtung auf eine andere aus dem Fenster und verletzt sich schwer. Bisher war das Kind in einer Einrichtung mit dem Namen „Pro Child“ untergebracht und sollte nun, nach der Schließung der alten Einrichtung, in ein neues Betreuungszentrum namens „Homebase“ überstellt werden. Laut „Kronen-Zeitung“ war bekannt, dass das Mädchen panische Angst vor Männern habe und deswegen die Überstellung ausschließlich durch weibliche Personen durchzuführen ist.
Bekommen hat die Zwölfjährige einen Mann, der sie abholen sollte. Und nicht nur irgendeinen Mann, sondern den „pädagogischen Geschäftsführer“ des „Homebase“-Vereins, Gawain Walter, der da an die Türe ihres Zimmers klopfte.
Jener „pädagogische Geschäftsführer“ des lieben pädagogischen Hilfevereins, der laut seiner homepage das Ziel hat,
- „sich mit seinen Schützlingen (weiter)entwickeln zu können
- Einen sicheren Ort zu haben
- Stabile Beziehungen aufzubauen
- Sich zu stabilisieren
- Einen individuellen Lebensweg zu finden“
ist nicht nur irgendein Mann, sondern Satan. Buchstäblich.
Herr Walter, der „Systemsprenger“, der sich so liebevoll um schwersttraumatisierte Kinder kümmert (und dabei von öffentlichen Geldern unterstützt wird), hat riesige Fleischtunnel an den Ohrläppchen, sich einen Drudenfuß auf die Stirn und ein „FCKNZI“ unters linke Auge tätowieren lassen und, weil ihm das noch nicht genug war, zwei Hörner auf die Stirn kleben lassen. Sein „Therapiehund in Ausbildung“ ist ein ausgewachsener Pitbull. Der lernt noch, mit aufmüpfigen 12-Jährigen umzugehen.
Alles in allem also ein Typ, dem man auch als Erwachsener eher vorsichtig gegenübertreten würde. Zumindest, wenn man gerade keinen Holzhammer, einen Pflock oder Knoblauch und Silberkugeln bei sich hat. Umso wie viel mehr mag da seine Erscheinung dann auf Kinder wirken, die er dringend betreuen soll, will, kann, darf.
Nicht nur, dass Gawain „Teufel“ Walter die pädagogische Empfehlung mit dem Argument ignoriert hat, er hätte keine weiblichen Angestellten zur Verfügung – obwohl auf der Homepage im „Team“ gleich zwei etwas sanfter „verhaltensoriginelle“ Mitarbeiterinnen aufgeführt sind - er hat auch keinen anderen Herren, wie den zufällig namensgleichen Andreas Walter oder Matteo Felderer geschickt, sondern aus schwer verständlichen Gründen beschlossen, keinen Unterdämonen, sondern lieber gleich sich selbst zu materialisieren. Völlig ohne Rücksicht auf die Traumata seines neuen Schützlings. Wenn so kein Vertrauen entsteht – wie denn dann noch nicht?
Das Logo des hilfsaufdrängenden Vereins ist ein kleines Haus mit einem roten Herzchen, awww. Das war nicht immer so. So tritt „homebase“ beispielsweise bei dem „Thinktank zur Ergänzung und Bereicherung sozialpädagogischer Angebote und Dienstleistungen Wiens“,
FreakFactory, mit einem Logo auf, das einen Teufel zeigt, der zwei kleine Kindlein mit Heiligenschein an der Hand führt und mit Flügeln (wenigstens nicht Schwingen) „behütet“.
Der Nomen ist hier auch Omen. So heißt es auf der Hompage der „Systemsprenger“: „Wir verstehen den Begriff des Freaks als den eines Individualisten, der sich zu sozialen Randgruppen hingezogen fühlt. Dazu bekennen wir uns, dort fühlen wir uns wohl, was uns gegenüber vielen anderen einen unbezahlbaren Heimvorteil gibt. Trotzdem müssen unsere Klient*innen lernen mit allen anderen Mitgliedern der Gesellschaft - egal welcher Herkunft / Geschlecht / Religion / sexueller Orientierung etc. umzugehen, auch wenn das manchmal schwerfällt. Deshalb sagen wir: Freaks for Freaks, denn es ist an uns ihnen dies authentisch vorzuleben!“
Hat bei dem völlig verängstigten, 12-jährigen Missbrauchsopfer ja wunderbar funktioniert… Wer hat hier eigentlich die Käfigtüre aufgelassen? Wer glaubt, derartige Freaks steuerfinanzieren zu müssen? Felix Austria!




