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Abwärts mit Helmut Kohl

Thilo Schneider • 1. Juli 2026

Der Gigant, auf den die Zwerge folgten

Die Älteren unter uns werden sich noch an ihn erinnern: Helmut Kohl, deutscher „Bundethkanthler“ von 1982 bis 1998. Wahrlich fette 16 Jahre regierte die „Walz aus de Palz“ erst die BRD, dann die BRDDR. Was haben wir den Mann, der das Erbe von Helmut Schmidt antreten musste, ausgelacht. „Birne“ war da noch die harmloseste Dauerbeleidigung. Er hat Beschimpfungen und Eierwürfe ertragen, Hohn und Spott und einmal ist ihm der Kragen geplatzt und er hat versucht, sich einen Eierwerfer zu schnappen und konnte von einer Prügelei nur durch geistesgegenwärtige Beamte zurückgehalten werden. Der Eierwerfer wurde damals identifiziert, Kohl verzichtete auf eine Anzeige. Tatsächlich hatte er hier mehr Format im kleinen Finger, als Robert Habeck am ganzen Körper.

Im Vergleich zu heutigen Politikern war der Mann nicht nur körperlich ein Gigant. Auch, wenn er zum Schluss wie eine Grabplatte auf dem Land lag und eine ganze Menge Affären auf dem breiten Kreuz trug – aber so verheult und dünnhäutig wie die heutigen Merz´, Strack-Zimmermanns, Habecks und wie sie sonst alle heißen mögen, war er nicht. Wenn der Spruch „Unter den Blinden ist der Einäugige König“ stimmt, so war er der Kaiser. Auch sein Nachfolger, Gerhard Schröder, der kurz vor seiner Wahl verkündete, der stattfindende Aufschwung sei, durch ihn als Vertreter der „Neuen Mitte“, sein Verdienst, war tatsächlich noch ein Politiker mit Format und Unempfindlichkeit, wenngleich von etwas rustikalerer Struktur als Kohl. 

Aber bereits unter Schröder zeichnete sich der Niedergang der Politik-Kaste ab: Die Berufung des intellektuellen Totalausfalls Rudolf Scharping zum Verteidigungsminister war, neben dem intriganten Oskar Lafontaine (intern auch „der Verräter“ genannt), ein absoluter Fehlgriff. Wir erinnern uns alle noch an den fröhlich im Pool mit seiner Lieblingsgräfin planschenden Rudi, während die Bundeswehr im Kosovo ihren ersten scharfen Einsatz erlebte. Die Berichterstattung fand der selbstsensible Scharping dann als verletzend. Er war das Menetekel, der Vorbote der heute so gefühligen Politikerkaste, die mehr mit den eigenen Befindlichkeiten, als mit der Politik und ihrer Aufgabe, „Schaden vom deutschen Volk zu wenden“, beschäftigt ist. Sogar Joschka Fischer als Außenminister erscheint in der Rückschau weitaus seriöser und bemühter als alle seine Nachfolger im Außenamt, das bis heute zu einer Art Spielwiese kindlicher Außenpolitikfantasien herabgewürdigt wurde. 

Angela Merkel wiederum war es, die endlich „Gefühl und weibliche Intuition“ in die Bundespolitik brachte, und solche Koryphäen wie Frank-Walter „mit Abscheu und Empörung“ Steinmeier, den wortkargen Olaf Scholz und die Allzweckwaffe Ursula von der Leyen ins Kabinett berief. Ab jetzt ging es steil bergab: Im Kabinett Merkel II dufte zwar noch ein Guido Westerwelle brillieren, aber das war es dann auch schon. Die restlichen Namen sind heute, bis auf den wegen Schummelns entlassenen Guttenberg, vergessen. Der Gegenkandidat der SPD war damals übrigens – man ahnt es – Frank-Walter „meine Gedanken sind bei den Opfern“ Steinmeier.   

Merkel III: Steinmeier, Sigmar Gabriel und Heiko Maas als Bundesminister, ebenso zum Ministeramt fühlten sich Andrea „ätsch“ Nahles und Manuela Schwesig berufen und auserwählt. Es wurde emotional.

Merkel IV: Merkel, selbst mittlerweile eine ähnliche Grabplatte wie Kohl auf der deutschen Politik, hangelt sich mit Teil- und Vollversagern wie Olaf Scholz, Franziska Giffey, Christine Lambrecht, Annegret Kramp-Karrenbauer, Hubertus Heil und Heiko Maas, die alle vom Schulz-Zug gefallen waren, durch ihre letzte Kanzlerschaft.  

Unter dem Nachfolger Olaf Scholz versammelte sich dann alles, was mit Kräften gegen seinen Amtseid verstoßen wollte: Nancy Faeser, Annalena Baerbock, Robert Habeck, Christine Lambrecht, Marko Buschmann, Karl Lauterbach, Anne Spiegel… Es hagelte Anzeige um Anzeige auf die Bürger herab, die frech genug waren, diese Regierung inselbegabter Wunderkinder zu kritisieren oder über sie öffentlich zu lachen. Kindische Ideologen mit fühligen Allmachtsphantasien hatten die verantwortungsvollen Pragmatiker endgültig von den Hebeln der Macht verdrängt und machten eher den Eindruck von Erstklässlern statt Erstklassigen, die vor einem riesigen Pult mit Knöpfen sitzen und abwechselnd darauf herum hämmern, um zu sehen, was passiert. Man könnte sagen, das Kabinett Scholz war die erste echte Idiokratie auf deutschem Boden.

Es rückt aber seitdem auch nichts nach: Bundeskanzler Merz verhält sich nicht viel anders oder besser als sein Vorgänger, Freiheit wird sehr klein und kleinlich geschrieben, stattdessen hat Merz ein Kabinett um sich versammelt, von dem mittlerweile der Eindruck ausgeht, dass es das deutsche Volk zutiefst hasst. Das Ganze wird flankiert von einem verlogenen öffentlichen Rundfunk und Hofberichterstattermedien, die die ewig gleichen Narrative predigen. Es ist schlicht kein Politiker mit Format mehr vorhanden. So hart es klingt und so weh es tut: Der einzige, dem ich persönlich eine unfallfreie Kanzlerschaft derzeit zutraue, der vielleicht auch im Ausland etwas bewegen könnte, wäre der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, der Wendige. Da sind wir wieder bei dem Einäugigen unter den Blinden. Aber ich schätze, der ist relativ unempfindlich und stoßfest, anders als sein viel versprechender Kollege von der CDU.
 
Aber ich knapp 60 und weiß, dass ich es nicht mehr erleben werde, dass ein Bayer Kanzler wird. Was ich aber gerne erleben würde, ist, dass eine hochintelligente lesbische Frau Kanzlerin wird.

Wenngleich deren Englisch nicht wesentlich besser ist als das der intelligentesten Außenministerin, die Deutschland je hatte. Möge sie dereinst bei der Auswahl ihrer Minister ein besseres Händchen als ihre drei Vorgänger haben. Und den Bürgerkrieg, der auf ihre mögliche Wahl folgen dürfte, einigermaßen in den Griff bekommen.

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Ist das nicht süß? Wirklich zuckersüß, wie sie jetzt alle springen, tanzen und singen? Da kommt so ein Ami aus Amirika zur Münchner Sicherheitskonferenz und hält den bei Häppchen und Sekt versammelten grauen Köpfen der europäischen Nomenklatura einen 20-minütigen, freien und fehlerlosen Vortrag über Demokratie und Mehrheiten, verzwergt seine Zuhörer und deklassiert sie und landauf landab fliegen die geohrfeigten Köpfe der Brandmaurer. Da stellt sich dann ausgerechnet ein ausgebildeter Neo-Sozialist wie der Bundespräsident, der vor nicht einmal 12 Monaten den amtierenden Präsidenten der USA als „Hassprediger“ abgekanzelt hat, hin und verbittet sich eine Einmischung der Amerikaner in die lautere und tadellose Demokratie der Schwachkopf-Anzeiger, „So-Done“-Betreiber und Morgens-aus-dem-Bett-Klingler. Da sind sie alle ganz aufgeregt, die, die nicht müde wurden, zu beteuern, dass mit Donald Trump das absolut Böse ins Weiße Haus einziehen wird. Die den altersschwachen Joe Biden zu einem stolzen Führer der freien Welt mit dem absoluten Überblick verklärten, um gleich anschließend Kamala Harris zu einer Lichtgestalt zu verklären, die den Heiligenschein Jesu um Milliarden Lux überstrahlte. Diese Politiker und Medien beschweren sich nun wie mit der Hand in der Keksdose ertappte Kinder über eine Rede, die ihnen, den Führern des Wertewestens und des freiesten und buntesten und diversesten Europas, das es je seit der Belagerung Konstantinopels gab, die demokratischen Leviten liest. Witzig – während ich diese Zeilen schreibe, lese ich auf X, dass der Rechtsanwalt Markus Roscher zu 3.000,- € Geldstrafe verurteilt wurde, weil er in einem Tweet Habeck, Scholz und Baerbock für das Heizungsgesetz als „boshafte Versager“ bezeichnet hat. Sein Waffenschein steht nun wegen „Unzuverlässigkeit“ ebenfalls zur Diskussion. Außerdem muss er im „Wiederholungsfall“ – nämlich, dass er die Genannten „in ihrem öffentlichen Wirken erheblich beeinträchtigt“ – damit rechnen, dass ihm der Entzug seiner Anwaltslizenz droht. Außerdem wurde er gewarnt, dass er im Einspruchsverfahren mit einer noch höheren Geldstrafe rechnen müsste. Sieht so die Meinungsfreiheit „unserer Demokratie“ aus? Das exakt ist es, was Vance mit seiner Rede gemeint hat. Und was unsere Politisierenden und die geneigten Medien vehement und ganz wehrhaft mit wedelnden Armen abstreiten. „Keine Meinungsfreiheit? Stimmt ja gar nicht! Halt die Fresse!“ Ich mag die AfD nicht. Ich finde sie zu wenigstens 60% ganz schrecklich, weil da auch ganz schreckliche Leute mitmachen, deren Stammtische ich schon in Jugendtagen gemieden habe, obwohl es die da noch gar nicht gab. Das spielt in einer Demokratie aber keine Rolle, wen ich mag oder nicht mag. Ich persönlich finde Grüne und Linke noch viel schrecklicher, radikaler und ja – auch gewalttätiger. Erst recht, wenn sie 1933 als Rechtfertigung für Zerstörung und Körperverletzung als Alibi heranziehen. Aber ebenso, wie ich die Einen ertragen muss, muss ich auch die anderen ertragen. Und, als Demokrat, bestenfalls mit beiden reden, weil sie vielleicht ja doch einen Punkt haben. Außerdem ist es unfair und undemokratisch, eine 20%-Partei in ihrer parlamentarischen Arbeit zu behindern und ihnen ihrer Partei zustehende Posten zu verweigern oder Gesetze und Regeln so elegant hinzubiegen, dass sie keine Chance haben, für das Geld, das sie auch von ihren Wählern bekommen, Ihren Job zu machen. Unser Grundgesetz (dessen Hochhalten in Corona bereits bestraft wurde) sieht keine „guten“ und „schlechten“ Wählerstimmen vor. Es gibt schlicht keine Abstufung. Vance hat nichts anderes gesagt als seinerzeit Gorbatschow zu den Betonköpfen im Politbüro: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. Wer sich nicht um die Anliegen von mindestens 20% - eigentlich aber sogar mehr als 50% aller Wähler kümmert (ja, wir reden hier von illegaler Migration und Union und AfD gemeinsam), der darf sich dann auch nicht wundern, wenn die eigene, überhebliche Arroganz gegenüber dem Wahlvolk, das die ganze Butze finanziert, zur eigenen Abwahl führt. Es ist das tiefste Wesen einer Demokratie, dass es keinen Adel und keine Kaste gibt und das Volk seine Regierungen bei Nichtbeachtung abwählen und einer neuen Regierung eine neue Chance geben kann, darf, soll und – im Eigeninteresse – sogar muss. Nichts anderes hat Vance versucht, seinen europäischen Gesprächspartnern, die nun gemeinsam mit den ihnen gewogenen Medien aufgeregt flügelschlagend umeinanderkreisen, klarzumachen. Und als Antwort bekommt er – und wir – unter dem Strich die gleiche Antwort, die seinerzeit Honecker gab: „Unsere Demokratie in ihrem Lauf halten weder Trump noch Vance auf“. Flankiert von dem üblichen Gesülze von Trump als Sith-Lord mit Musk und Vance als böse Palatine. Die glauben das wirklich! Außerdem hat Vance mit Weidel und Merz gesprochen. GESPROCHEN! Sie haben richtig gelesen. Die Amerikaner haben glasklar erkannt, dass mit der EU und den Wichtigtuern der deutschen Regierungsparteien schlicht „kein Staat“ zu machen ist. „America first“ heißt auch „Europe second“ und die Rede von Vance und die Reaktionen darauf haben tatsächlich gezeigt, mit welchen eitlen und wichtigtuerischen Wichten wir es in „unserer Demokratie“ zu tun haben. Wird sich aber nun etwas ändern? Natürlich nicht. Die europäischen Kleinmächte mit ihren zappeligen Demokratieminderleistern werden sich einigeln und hoffen, dass die nächsten vier Jahre Trump und dann vielleicht vier Jahre Vance an ihnen wie ein Gewittersturm vorüberziehen werden. An uns als Wählern liegt es, ob dies so sein wird.
von Thilo Schneider 2. Februar 2025
Haben Sie die Bilder gesehen? Robert Habeck hat eines verbreitet, Olaf Scholz ein anderes. Robert Habeck war nämlich in Auschwitz. Aber nur als Besucher. Olaf Scholz auch, auch als Tourist. Auf dem Bild Robert Habecks sieht man ihn aus der Rückenansicht, wie er zwischen einem Gebäude (dem Krematorium?) und zwei Stacheldrahtzäunen, ganz allein, fast einsam, entlangflaniert. Das ganze Bild, in einen orangen Filter getaucht, erinnert stark an die „Jever“-Werbung. Ein Mann. Seine Gedanken. Ein KZ. Veröffentlicht hat Robert Habeck das Bild auf X mit dem Untertext: „Heute, am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, habe ich in Polen das Stammlager I und später das Konzentrations- und Vernichtungslager in Auschwitz-Birkenau besucht. Neben dem offiziellen Teil gab es auch ein paar Momente allein. Ich brauche dazu nichts zu sagen, denke ich.“ Ein paar Momente. Allein. Robert Habeck mit sich selbst. Und dem Kameramann. Und den Personenschützern. Möglicherweise auch mit seinem Social-Media-Team und seinem Wahlkampfteam. Aber allein. Hauptsache allein. Mit seinen Gedanken. Und die teilt er mit, indem er sie nicht mitteilt. So isser, unser Robert, gell? So ein eigentlich stiller, besinnlicher und, ja, auch tief philosophischer Typ. Ich kann mich nicht gegen meine Phantasie wehren. Ich sehe mich mit Robert Habeck und seinem Team da, in dieser Todesgasse stehen und das, was wie ein Schnappschuss – welch grässliches Wort in einem Konzentrationslager – aussieht, inszenieren: „Robert, wir machen das von hinten. Wie in der Werbung. Geh ein paar Schritte nach da. Nicht umdrehen, Robert, NICHT UMDREHEN, HERRGOTT, ja, so isses gut, Stimmt das Licht, Malte? Klasse. Nicht so weit weg, Robert, es muss zufällig aussehen und wir können das Stativ und das Licht nicht hinter Dir hertragen. Geh nochmal so… JA, PASST, IS IM KASTEN! Super Robert, das wird ein Kracher!“ Ein Hauch von Bierwerbung weht durch das Bild: Wie das KZ, so das Jever. Ich weiß nicht, ob er oder Olaf Scholz schneller war, unser Kanzler ließ sich von hinten insze… fotografieren, wie er vor einem der Öfen im Krematorium steht. Mittig. Im gedämpften Licht. Besinnlich und sich besinnend. Ob er da ein Gebet gesprochen hat? Man weiß es nicht, aber die Bildkomposition ist sehr schön, sehr symmetrisch. Da hat das Fotografierende gut mitgedacht. Diesen beiden Typen ist das vielleicht grausigste und grausamste Vernichtungslager der Welt nicht zu schade, um sich zu Wahlkampf- und Eigendarstellungszwecken optisch hübsch in Szene zu setzen, um einen auf „besinnlich“ zu machen. Das, was vor Ort passiert ist, wo Menschen verprügelt, verreckt und schlussendlich vergast wurden, wird heute von ganz aufrecht unserdemokratischen Politikern zur Gruselkulisse für nicht hässliche Bilder, zum „Auschwitzland“ für professionelles Trauern herabgewürdigt. Wahres und echtes Gedenken braucht keine Pressefotografen, sondern Ruhe und Geschichtsbewusstsein, was ich mit einem Pulk von Fotografen, Security und Begleitentourage für höchst schwierig halte. Beide Bilder haben einen bitteren Beigeschmack von „Halloho? Ich trauere und bin nachdenklich! Seht Ihr, wie ich trauere? Seht Ihr es? Kinners, hierher, ich trauere! Guck, da der Ofen, da der Stacheldraht, schrecklich. Soll ich nochmal im Halbprofil…?“ Es gibt vielleicht noch eine Handvoll Leute, die aus Auschwitz entkommen und bewusst erzählen können, wie es war und auch sie werden bald gestorben sein. Wer als 10-jähriger da hinkam und überlebte, ist spätestens 1935 geboren und heute 90 Jahre alt. In zehn bis zwanzig Jahren wird die Erinnerung an den Holocaust nur noch virtuell in Filmen und Literatur gegenwärtig sein, da es keine Zeitzeugen mehr gibt, die das Monströse dieses Ortes aus eigener Anschauung vermitteln können. Dann wird Auschwitz endgültig zur Gedenkkulisse von Politikern herabgewürdigt werden, wenn die Museumsleitung hier nicht eingreift. Eigentlich sollte auf dem gesamten Gelände ein Fotografier-Verbot herrschen. Auch und besonders für Politiker. Das ist kein Ort, um Besinnlichkeit zu heucheln und publikumswirksame Bilder zu schießen. Oder lustige Selfies für Instagram und Tiktok zu machen. Was kommt als Nächstes? „My friends went to Auschwitz and all I got was this lousy T-Shirt“? Das ist Auschwitz. Der Ort eines der größten Verbrechen der Menschheit. Ein Ort, an dem Täter zu viehischen Barbaren und Opfer zur vernichtbaren Objekten herabgewürdigt wurden. Ein Ort, gegen den die Hölle ein angenehmer Platz sein muss. Ein Ort, an dem es keine Moral und keine Menschlichkeit mehr gab. Und an diesem Ort standen zwei Politiker in guter Ausleuchtung und simulierten Anteilnahme. Dann reisten sie wieder ab und beschlossen, noch mehr Judenhasser ins Land zu lassen. Es widert mich nur noch an.