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Drohung 2019
Thilo Schneider • 25. November 2019
Die Sprache ist mächtiger als das Schwert - manchmal jedenfalls...

„Reg Dich nicht...“, wollte der Schatz sagen, aber da war ich schon abgeschnallt und zur Türe raus und habe das „auf“ schon gar nicht mehr gehört. Zornig stapfte ich zu dem elenden Parkplatzdieb, der eben aus dem Corsa kletterte, aus der Beifahrertüre schälte sich irgendeine ungekämmte Uschi mit Nasenpircing. Er schien sich seiner Schuld bewusst und sagte: „Sorry, aber wir haben es eilig“. Nun, das war verständlich, allerdings glaubte ich nicht, dass mir ein Richter das als strafmildernd würde durchgehen lassen, wenn ich den bärtigen Hobbit mit seiner lächerlichen Schildmütze jetzt gleich auf der Stelle niederstrecken würde. „Ja, wenn Sie es eilig hatten – verstehe ich, dass Sie den getötet haben, hätte jeder so gemacht und außerdem heißt es im Strafgesetzbuch, dass es nur Mord ist, wenn man es nicht eilig hatte“. Ich kann es mir nicht vorstellen.
„Das ist echt eine Unverschämtheit“, fuhr ich den Parkraumbesetzer an, „Sie haben doch gesehen, dass ich den Blinker gesetzt und den Rückwärtsgang eingelegt hatte! Was soll das?“ Der Mützenheini guckte mich durch seine runde Klugscheisserbrille an: „Chill mal, Alter. Du hast da echt ein Riesenschiff. Diesel, oder? Du verpestest doch sowieso nur die Luft damit!“ Ah! So einer! Das war natürlich was Anderes. Das würde jetzt lustig werden. „Exakt, junger Freund“, sagte ich zu ihm, „und wenn Du jetzt nicht die Lücke frei machst, dann fahre ich jetzt Zehn mal um den Block. Mit dem Diesel. Völlig sinnlos. Ich blase derart viel CO2 in die Luft, dass Deine ungeborenen Kinder eine Glutenallergie und Depressionen kriegen oder was Ihr alle heute so bekommt!“ Seine ungekämmte Uschi schaltete sich ein: „Ey, lass doch den Spießer. Wir müssen was kaufen“, versuchte sie ihren bemützten Galan anzutreiben. Ich sah sie über das Dach des Corsa an: „Wie wäre es damit? Ich fahre hier nicht nur im Kreis herum, bis Ihr beiden Halbsemester Eure biologisch einwandfreien und fair getradeten Einkäufe erledigt habt, ich kaufe mir auch noch einen Plastikbecher mit Strohhalm und werfe ihn dann in irgendein fließendes Gewässer in der Nähe? Ihr habt die Wahl!“ „Umweltsau!“, schleuderte mir die Piercinguschi entgegen. Der Mützenträger grinste nur dümmlich: „Alter, das würdest Du echt nicht machen, oder?“ „Und ob ich das mache! Da ich ein Alter bin, habe ich vielleicht noch 25 Jahre zu leben und ich schwöre, ich hinterlasse Euch einen Co2-Abdruck, der sich gewaschen hat! Ich verpeste und vergifte den Planeten, dass es nur so raucht!“ „Wegen einer Parklücke?“, er wurde unsicher! „Wegen einer Parklücke! Jawohl! Und wenn Du Deinen Rosthobel hier nicht in drei Minuten aus jenem für mich passenden Platz entfernt hast...“, lies ich meine Drohung im Parkraum schweben und sah ihn streng an. „Was dann, he?“, wollte seine Piercingmaus wissen, „willste ihn dann umhauen?“ „Viel besser“, grinste ich, „ich wähle sonst bei der nächsten Wahl AfD. Ich zaubere Euch ein Viertes Reich an die Backe, so schnell könnt Ihr mit dem Corsa gar nicht fliehen!“
Der Schatz war mittlerweile dazugekommen und sah auf die beiden verängstigten jungen Schneeflöckchen herab. Im wahrsten Wortsinne. Der Schatz ist ziemlich groß und imposant. „Komm, lass doch...“, wollte der Schatz beschwichtigen, aber wenn ich schon mal jemanden an den Klöten habe, dann beiße ich mich fest. An den Klöten. „Nein“, sagte ich, „dieser Parkplatz entscheidet über Wohl und Wehe aller Migranten und irgendwie hier Lebenden.“ Die Piercingmaus sah hilfesuchend zum Schatz. „Macht er das echt? Ist er so? Er will AfD wählen, wenn wir nicht wegfahren!“, petzte sie meine Drohung. Der Schatz nickte ernsthaft: „Ja. Er ist ein Arsch. Und bei Parkplätzen kennt er keinen Spaß!“ Die Maus rollte mit den Augen und sah ihren Galan an. „Komm“, sagte sie, „der Boomer ist es nicht wert.“ „Boomer?“, wollte ich wissen, da mir die Beleidigung neu war. Ich kenne nur Boomer, den Streuner. Den Film.
Der bebartete Baseballkappenritter erklärte es mit sieben Worten: „Babyboomer. So nennen wir Euch alte Säcke.“ „AfD!“, antwortete ich laut mit drei Buchstaben. Und mit dem Wort „Drecksnazi“ verschwanden die Baseballmütze und seine getackerte und gestanzte Begleitung in den Corsa. Der Schatz und ich setzten uns ins Auto, der Corsa verließ die Parklücke, ich drückte die Bremse und auf den „Start“-Knopf, legte den Rückwärtsgang ein, nur, um zu sehen, wie ein Porsche-Cayenne jetzt hinter mir in den Parkplatz einbog. Okay. Motor wieder ausmachen, das gekicherte „Hase, Du bleibst hier“ vom Schatz ignorieren, aussteigen und dem Cayenne-Fahrer beim Aussteigen auflauern. „Das war meine Parklücke“, erklärte ich einem etwas älteren Herrn mit Brille und Tweetsakko mit so Flicken auf den Ärmeln und einem orangen Cashmere-Schal, der ein wenig wie der 50-jährige Prinz-Charles aussah. Er stutzte und meinte: „Entschuldigung, habe ich nicht gesehen, ich bin auch gleich wieder da!“ Ich probierte es mit der gleichen Taktik wie bisher, nur unter anderen Vorzeichen. Ich schleuderte ihm ein zorniges „Wenn Sie nicht sofort den Parkplatz frei machen, wähle ich bei der nächsten Wahl die Grünen!“ entgegen und war sehr zufrieden mit mir.
Der ältere Mann blieb völlig ruhig, dann lächelte er. „Na“, sagte er, „das hoffe ich doch sehr. Ich bin Stadtratsmitglied der Grünen.“ Sprachs und verschwand, während der Cayenne mit einem höhnischen Tüdelüt verriegelte. Und ich musste unter dem Gekicher des Schatzes einen anderen Parkplatz suchen. Zehn Mal um den Block herum. Und dann ewig weit weg. „Ein wenig Fußmarsch schadet Dir nichts“, meinte der Schatz spöttisch mit einem Blick auf meine Beleibung. Aber ich bleibe dabei: Hätte Gott gewollt, dass wir laufen, hätte er den Verbrennungsmotor nicht erfinden lassen. Und genau das scheint mein grüner Parkfreund auch so zu sehen. Wenigstens da sind wir mal einer Meinung.

Ist das nicht süß? Wirklich zuckersüß, wie sie jetzt alle springen, tanzen und singen? Da kommt so ein Ami aus Amirika zur Münchner Sicherheitskonferenz und hält den bei Häppchen und Sekt versammelten grauen Köpfen der europäischen Nomenklatura einen 20-minütigen, freien und fehlerlosen Vortrag über Demokratie und Mehrheiten, verzwergt seine Zuhörer und deklassiert sie und landauf landab fliegen die geohrfeigten Köpfe der Brandmaurer. Da stellt sich dann ausgerechnet ein ausgebildeter Neo-Sozialist wie der Bundespräsident, der vor nicht einmal 12 Monaten den amtierenden Präsidenten der USA als „Hassprediger“ abgekanzelt hat, hin und verbittet sich eine Einmischung der Amerikaner in die lautere und tadellose Demokratie der Schwachkopf-Anzeiger, „So-Done“-Betreiber und Morgens-aus-dem-Bett-Klingler. Da sind sie alle ganz aufgeregt, die, die nicht müde wurden, zu beteuern, dass mit Donald Trump das absolut Böse ins Weiße Haus einziehen wird. Die den altersschwachen Joe Biden zu einem stolzen Führer der freien Welt mit dem absoluten Überblick verklärten, um gleich anschließend Kamala Harris zu einer Lichtgestalt zu verklären, die den Heiligenschein Jesu um Milliarden Lux überstrahlte. Diese Politiker und Medien beschweren sich nun wie mit der Hand in der Keksdose ertappte Kinder über eine Rede, die ihnen, den Führern des Wertewestens und des freiesten und buntesten und diversesten Europas, das es je seit der Belagerung Konstantinopels gab, die demokratischen Leviten liest. Witzig – während ich diese Zeilen schreibe, lese ich auf X, dass der Rechtsanwalt Markus Roscher zu 3.000,- € Geldstrafe verurteilt wurde, weil er in einem Tweet Habeck, Scholz und Baerbock für das Heizungsgesetz als „boshafte Versager“ bezeichnet hat. Sein Waffenschein steht nun wegen „Unzuverlässigkeit“ ebenfalls zur Diskussion. Außerdem muss er im „Wiederholungsfall“ – nämlich, dass er die Genannten „in ihrem öffentlichen Wirken erheblich beeinträchtigt“ – damit rechnen, dass ihm der Entzug seiner Anwaltslizenz droht. Außerdem wurde er gewarnt, dass er im Einspruchsverfahren mit einer noch höheren Geldstrafe rechnen müsste. Sieht so die Meinungsfreiheit „unserer Demokratie“ aus? Das exakt ist es, was Vance mit seiner Rede gemeint hat. Und was unsere Politisierenden und die geneigten Medien vehement und ganz wehrhaft mit wedelnden Armen abstreiten. „Keine Meinungsfreiheit? Stimmt ja gar nicht! Halt die Fresse!“ Ich mag die AfD nicht. Ich finde sie zu wenigstens 60% ganz schrecklich, weil da auch ganz schreckliche Leute mitmachen, deren Stammtische ich schon in Jugendtagen gemieden habe, obwohl es die da noch gar nicht gab. Das spielt in einer Demokratie aber keine Rolle, wen ich mag oder nicht mag. Ich persönlich finde Grüne und Linke noch viel schrecklicher, radikaler und ja – auch gewalttätiger. Erst recht, wenn sie 1933 als Rechtfertigung für Zerstörung und Körperverletzung als Alibi heranziehen. Aber ebenso, wie ich die Einen ertragen muss, muss ich auch die anderen ertragen. Und, als Demokrat, bestenfalls mit beiden reden, weil sie vielleicht ja doch einen Punkt haben. Außerdem ist es unfair und undemokratisch, eine 20%-Partei in ihrer parlamentarischen Arbeit zu behindern und ihnen ihrer Partei zustehende Posten zu verweigern oder Gesetze und Regeln so elegant hinzubiegen, dass sie keine Chance haben, für das Geld, das sie auch von ihren Wählern bekommen, Ihren Job zu machen. Unser Grundgesetz (dessen Hochhalten in Corona bereits bestraft wurde) sieht keine „guten“ und „schlechten“ Wählerstimmen vor. Es gibt schlicht keine Abstufung. Vance hat nichts anderes gesagt als seinerzeit Gorbatschow zu den Betonköpfen im Politbüro: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. Wer sich nicht um die Anliegen von mindestens 20% - eigentlich aber sogar mehr als 50% aller Wähler kümmert (ja, wir reden hier von illegaler Migration und Union und AfD gemeinsam), der darf sich dann auch nicht wundern, wenn die eigene, überhebliche Arroganz gegenüber dem Wahlvolk, das die ganze Butze finanziert, zur eigenen Abwahl führt. Es ist das tiefste Wesen einer Demokratie, dass es keinen Adel und keine Kaste gibt und das Volk seine Regierungen bei Nichtbeachtung abwählen und einer neuen Regierung eine neue Chance geben kann, darf, soll und – im Eigeninteresse – sogar muss. Nichts anderes hat Vance versucht, seinen europäischen Gesprächspartnern, die nun gemeinsam mit den ihnen gewogenen Medien aufgeregt flügelschlagend umeinanderkreisen, klarzumachen. Und als Antwort bekommt er – und wir – unter dem Strich die gleiche Antwort, die seinerzeit Honecker gab: „Unsere Demokratie in ihrem Lauf halten weder Trump noch Vance auf“. Flankiert von dem üblichen Gesülze von Trump als Sith-Lord mit Musk und Vance als böse Palatine. Die glauben das wirklich! Außerdem hat Vance mit Weidel und Merz gesprochen. GESPROCHEN! Sie haben richtig gelesen. Die Amerikaner haben glasklar erkannt, dass mit der EU und den Wichtigtuern der deutschen Regierungsparteien schlicht „kein Staat“ zu machen ist. „America first“ heißt auch „Europe second“ und die Rede von Vance und die Reaktionen darauf haben tatsächlich gezeigt, mit welchen eitlen und wichtigtuerischen Wichten wir es in „unserer Demokratie“ zu tun haben. Wird sich aber nun etwas ändern? Natürlich nicht. Die europäischen Kleinmächte mit ihren zappeligen Demokratieminderleistern werden sich einigeln und hoffen, dass die nächsten vier Jahre Trump und dann vielleicht vier Jahre Vance an ihnen wie ein Gewittersturm vorüberziehen werden. An uns als Wählern liegt es, ob dies so sein wird.

Haben Sie die Bilder gesehen? Robert Habeck hat eines verbreitet, Olaf Scholz ein anderes. Robert Habeck war nämlich in Auschwitz. Aber nur als Besucher. Olaf Scholz auch, auch als Tourist. Auf dem Bild Robert Habecks sieht man ihn aus der Rückenansicht, wie er zwischen einem Gebäude (dem Krematorium?) und zwei Stacheldrahtzäunen, ganz allein, fast einsam, entlangflaniert. Das ganze Bild, in einen orangen Filter getaucht, erinnert stark an die „Jever“-Werbung. Ein Mann. Seine Gedanken. Ein KZ. Veröffentlicht hat Robert Habeck das Bild auf X mit dem Untertext: „Heute, am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, habe ich in Polen das Stammlager I und später das Konzentrations- und Vernichtungslager in Auschwitz-Birkenau besucht. Neben dem offiziellen Teil gab es auch ein paar Momente allein. Ich brauche dazu nichts zu sagen, denke ich.“ Ein paar Momente. Allein. Robert Habeck mit sich selbst. Und dem Kameramann. Und den Personenschützern. Möglicherweise auch mit seinem Social-Media-Team und seinem Wahlkampfteam. Aber allein. Hauptsache allein. Mit seinen Gedanken. Und die teilt er mit, indem er sie nicht mitteilt. So isser, unser Robert, gell? So ein eigentlich stiller, besinnlicher und, ja, auch tief philosophischer Typ. Ich kann mich nicht gegen meine Phantasie wehren. Ich sehe mich mit Robert Habeck und seinem Team da, in dieser Todesgasse stehen und das, was wie ein Schnappschuss – welch grässliches Wort in einem Konzentrationslager – aussieht, inszenieren: „Robert, wir machen das von hinten. Wie in der Werbung. Geh ein paar Schritte nach da. Nicht umdrehen, Robert, NICHT UMDREHEN, HERRGOTT, ja, so isses gut, Stimmt das Licht, Malte? Klasse. Nicht so weit weg, Robert, es muss zufällig aussehen und wir können das Stativ und das Licht nicht hinter Dir hertragen. Geh nochmal so… JA, PASST, IS IM KASTEN! Super Robert, das wird ein Kracher!“ Ein Hauch von Bierwerbung weht durch das Bild: Wie das KZ, so das Jever. Ich weiß nicht, ob er oder Olaf Scholz schneller war, unser Kanzler ließ sich von hinten insze… fotografieren, wie er vor einem der Öfen im Krematorium steht. Mittig. Im gedämpften Licht. Besinnlich und sich besinnend. Ob er da ein Gebet gesprochen hat? Man weiß es nicht, aber die Bildkomposition ist sehr schön, sehr symmetrisch. Da hat das Fotografierende gut mitgedacht. Diesen beiden Typen ist das vielleicht grausigste und grausamste Vernichtungslager der Welt nicht zu schade, um sich zu Wahlkampf- und Eigendarstellungszwecken optisch hübsch in Szene zu setzen, um einen auf „besinnlich“ zu machen. Das, was vor Ort passiert ist, wo Menschen verprügelt, verreckt und schlussendlich vergast wurden, wird heute von ganz aufrecht unserdemokratischen Politikern zur Gruselkulisse für nicht hässliche Bilder, zum „Auschwitzland“ für professionelles Trauern herabgewürdigt. Wahres und echtes Gedenken braucht keine Pressefotografen, sondern Ruhe und Geschichtsbewusstsein, was ich mit einem Pulk von Fotografen, Security und Begleitentourage für höchst schwierig halte. Beide Bilder haben einen bitteren Beigeschmack von „Halloho? Ich trauere und bin nachdenklich! Seht Ihr, wie ich trauere? Seht Ihr es? Kinners, hierher, ich trauere! Guck, da der Ofen, da der Stacheldraht, schrecklich. Soll ich nochmal im Halbprofil…?“ Es gibt vielleicht noch eine Handvoll Leute, die aus Auschwitz entkommen und bewusst erzählen können, wie es war und auch sie werden bald gestorben sein. Wer als 10-jähriger da hinkam und überlebte, ist spätestens 1935 geboren und heute 90 Jahre alt. In zehn bis zwanzig Jahren wird die Erinnerung an den Holocaust nur noch virtuell in Filmen und Literatur gegenwärtig sein, da es keine Zeitzeugen mehr gibt, die das Monströse dieses Ortes aus eigener Anschauung vermitteln können. Dann wird Auschwitz endgültig zur Gedenkkulisse von Politikern herabgewürdigt werden, wenn die Museumsleitung hier nicht eingreift. Eigentlich sollte auf dem gesamten Gelände ein Fotografier-Verbot herrschen. Auch und besonders für Politiker. Das ist kein Ort, um Besinnlichkeit zu heucheln und publikumswirksame Bilder zu schießen. Oder lustige Selfies für Instagram und Tiktok zu machen. Was kommt als Nächstes? „My friends went to Auschwitz and all I got was this lousy T-Shirt“? Das ist Auschwitz. Der Ort eines der größten Verbrechen der Menschheit. Ein Ort, an dem Täter zu viehischen Barbaren und Opfer zur vernichtbaren Objekten herabgewürdigt wurden. Ein Ort, gegen den die Hölle ein angenehmer Platz sein muss. Ein Ort, an dem es keine Moral und keine Menschlichkeit mehr gab. Und an diesem Ort standen zwei Politiker in guter Ausleuchtung und simulierten Anteilnahme. Dann reisten sie wieder ab und beschlossen, noch mehr Judenhasser ins Land zu lassen. Es widert mich nur noch an.


