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Der Weinkenner
Thilo Schneider • 29. Februar 2020
Teil 2 des gemütlichen Abends im gehobenen Ambiente

Wer Teil 1 verpasst hat, der findet ihn hier:
(Teil 2) Ich habe es ja geahnt. Nein, gewusst. Und ich habe trotzdem nichts gesagt. Allerdings, so viel Ehrlichkeit darf sein, auch in dem Wissen, dass mir die M&Ms, also Martin und Milena, heute eine sehr gute Steilvorlage für einen Artikel geben würden. Kaum hat uns unser mit uns für diesen Abend gestrafter Kellner mit der sogenannten Steinmeier-Miene (das ist die, mit der der Präsident „Abscheu und Empörung“ sagt) den Lambrusco für den Tisch und mir die Cola-light für mich kredenzt, beginnt die große Martin-Show. „Darf ich eingießen?“, fragt unser Ober höflich und Martins Antwort ist die eines echten Kenners: „Um Himmels Willen! Nein! Danke!“ Und unser abendlicher Dienstbote zieht sich mit einer leichten Verbeugung dezent zurück.
Martin gießt vorsichtig wie ein Bombenentschärfer einen kleinen Schluck in sein Weißwein – Glas (das bis dato eher dekorativen Charakter hatte, das Rotwein-Glas steht daneben) und hält es sich, vorsichtig am Stil anfassend, mit zwei Zentimetern Abstand unter die Nase. Er sieht dabei tief konzentriert aus. Ich höre, wie er einatmet. Durch die Nase. Er rollt den Wein etwas im Glas und meint dann: „Hmm… Ein wirklich herber, ausgezeichneter Salamino di Santa Croce. Sehr runder, fülliger Geruch…“ Ich verkneife mir die Frage, ob er damit nicht vielleicht doch die Dame am Nebentisch meint und schaue dem Wein-Connaisseur aus nächster Nähe zu. Er rollt und rollt den Wein und mir fallen aus dem Augenwinkel unser und ein weiterer Kellner auf, die uns, miteinander kichernd, dezent beobachten.
Martin nimmt einen kleinen Schluck und macht mehrere kleine Schmatzer, akustisch vergleichbar mit einem Kleinkind, das mit nassen Füßen auf einem Fliesenboden herumläuft. Dann riecht er wieder an seinem Lambrusco Marke „La felicità dei senzatetto“. „Er ist gut ausgereift“, analysiert Martin, „…und hat am Anfang ein erdiges Aroma mit einem Hauch Thymian.“ Jetzt versucht er, den Wein mit einem etwas quakenden Geräusch unter die Zunge zu bekommen. “Mhmja… Ganz typisch… Die Fenchel-Note…“, geht die gustatorische Reise weiter und ich beiße mir fast die Unterlippe wund, um unseren Gourmet nicht zu fragen, ob er sich eben durch das Angebot einer Tee-Boutique lutscht. Aber Martin ist jetzt mittendrin. Er riecht wieder am Lambrusco. Vielmehr schnüffelt er am Rand des Glases herum und ich frage mich, ob er jetzt wohl das Aroma seines Zahnbelags bemerkt und jetzt gleich so etwas wie „…hat etwas von einem typischen „faule-Eier-Aroma““ faselt. Aber er enttäuscht mich etwas, indem er das Glas kurz absetzt, wieder am Stil in die Hand nimmt und den Lambrusco jetzt mit Kennerblick vor die hübsche Tischkerze hält. „Gesunde rote, fast violette Farbe, typisch für eine Südlage“, sagt er fachmännisch mit Kennermiene und ich habe ihn im Verdacht, dass er uns alle hier bitterböse auf den Arm nimmt.
„Lass mich raten: Die Rebe dieses Weines wurde von einer 35-jährigen Serbokroatin ohne italienisches Aufenthaltsvisum während ihrer Periode gepflückt“, necke ich ihn und ernte einen vernichtenden Blick. „Si tacuisses, philosophus mansisses“, knurrt er mir entgegen. Und mein Latein, obzwar eingerostet, ist gut genug, um zu erkennen, dass es Dr. rer. nat. Martin Schellenmayer sehr sehr ernst meint. Und weil ich ihn normalerweise mag, verzichte ich sowohl auf ein „Gute Güte, das ist ein stinknormaler Lambrusco. Das Zeug gibt es bei Aldi im Tetrapack. Mach nicht so ein Gewese um Nichts!“, als auch auf eine freche Kopie seiner feinsinnigen Analyse, als ich von der dämlichen Cola-light trinke.
Er schwenkt den Wein vor der Kerze hin und her. „Ja, durchaus trinkbar“ beendet er seine Beobachtung und schenkt sowohl meinem als auch seinem Schatz ein, nicht ohne dramatische „wir ziehen die Weinflasche beim Einschenken langsam nach oben“-Geste. Die Damen kichern beeindruckt und stoßen miteinander und dann mit Martin an. Ich als Softdrink-Kenner hebe nur prostend mein Glas, ich möchte die erlesene Weinverkostung nicht mit einem profanen Wasserglas stören.
Der Schatz hat anscheinend ziemlichen Durst und trinkt das erste Glas in einem Satz leer, ohne die vorzüglichen Aromastoffe, die zierlichen Duftnoten und das bunte Farbenspiel angemessen zu würdigen. Sie wirkt dabei etwas verzweifelt. Milena hingegen nimmt nur einen hastigen Schluck und beginnt zu husten. Anscheinend hat sie den Wein sozusagen in den falschen Hals bekommen. „Ähä…“, macht sie, „…das Zeug ist widerlich!“ und gibt für eine Sekunde ein Bild des Jammers ab. Sie kassiert einen zornigen Blick des Martin. „Natürlich“, bemerkt er trocken, „…wenn Du versuchst, es mit der Nasennebenhöhle zu trinken, ist es widerlich.“ Milena kramt in ihrer Tasche nach einem Taschentuch, findet überraschenderweise keines und wischt sich dann doch mit der Stoffserviette den Mund ab. „Also, mein Wein ist das nicht. Aber ich kann ja eh nichts trinken, ich muss ja noch fahren“, stellt sie erleichtert fest und gießt sich aus der am Tisch stehenden Wasserflasche ein. Sie sieht fragend zum Schatz, aber der schüttelt nur den Kopf und macht sich sein zweites Glas Wein voll. Diesmal kippt der Schatz es wenigstens nicht wie einen Schnaps herunter. Wo sich doch Martin so viel Mühe gegeben hat.
„Wie wird man eigentlich so ein Weinkenner?“, will sie, wie mir scheint mit einem leichten ironischen Unterton, von Martin wissen und der lehnt sich selbstgefällig zurück, nicht ohne das Glas am ausgestreckten Arm auf dem Tisch festzuhalten und es anzustarren. „Erfahrung“, sagt er dann nachdenklich. „Erfahrung, Liebe zum Wein und natürlich auch beruflicher Profession, aber auch einer guten Portion Leidenschaft und Wissbegierde.“, setzt er nach.
Und das war dann in der Rückschau der Zeitpunkt, an dem unsere jahrelange Freundschaft wie ein Weinglas mit einer Überdosis Hochfrequenz zerbrach. Denn der Schatz und ich brachen in schallendes Gelächter aus. Dabei waren wir doch so tapfer gewesen…

Ist das nicht süß? Wirklich zuckersüß, wie sie jetzt alle springen, tanzen und singen? Da kommt so ein Ami aus Amirika zur Münchner Sicherheitskonferenz und hält den bei Häppchen und Sekt versammelten grauen Köpfen der europäischen Nomenklatura einen 20-minütigen, freien und fehlerlosen Vortrag über Demokratie und Mehrheiten, verzwergt seine Zuhörer und deklassiert sie und landauf landab fliegen die geohrfeigten Köpfe der Brandmaurer. Da stellt sich dann ausgerechnet ein ausgebildeter Neo-Sozialist wie der Bundespräsident, der vor nicht einmal 12 Monaten den amtierenden Präsidenten der USA als „Hassprediger“ abgekanzelt hat, hin und verbittet sich eine Einmischung der Amerikaner in die lautere und tadellose Demokratie der Schwachkopf-Anzeiger, „So-Done“-Betreiber und Morgens-aus-dem-Bett-Klingler. Da sind sie alle ganz aufgeregt, die, die nicht müde wurden, zu beteuern, dass mit Donald Trump das absolut Böse ins Weiße Haus einziehen wird. Die den altersschwachen Joe Biden zu einem stolzen Führer der freien Welt mit dem absoluten Überblick verklärten, um gleich anschließend Kamala Harris zu einer Lichtgestalt zu verklären, die den Heiligenschein Jesu um Milliarden Lux überstrahlte. Diese Politiker und Medien beschweren sich nun wie mit der Hand in der Keksdose ertappte Kinder über eine Rede, die ihnen, den Führern des Wertewestens und des freiesten und buntesten und diversesten Europas, das es je seit der Belagerung Konstantinopels gab, die demokratischen Leviten liest. Witzig – während ich diese Zeilen schreibe, lese ich auf X, dass der Rechtsanwalt Markus Roscher zu 3.000,- € Geldstrafe verurteilt wurde, weil er in einem Tweet Habeck, Scholz und Baerbock für das Heizungsgesetz als „boshafte Versager“ bezeichnet hat. Sein Waffenschein steht nun wegen „Unzuverlässigkeit“ ebenfalls zur Diskussion. Außerdem muss er im „Wiederholungsfall“ – nämlich, dass er die Genannten „in ihrem öffentlichen Wirken erheblich beeinträchtigt“ – damit rechnen, dass ihm der Entzug seiner Anwaltslizenz droht. Außerdem wurde er gewarnt, dass er im Einspruchsverfahren mit einer noch höheren Geldstrafe rechnen müsste. Sieht so die Meinungsfreiheit „unserer Demokratie“ aus? Das exakt ist es, was Vance mit seiner Rede gemeint hat. Und was unsere Politisierenden und die geneigten Medien vehement und ganz wehrhaft mit wedelnden Armen abstreiten. „Keine Meinungsfreiheit? Stimmt ja gar nicht! Halt die Fresse!“ Ich mag die AfD nicht. Ich finde sie zu wenigstens 60% ganz schrecklich, weil da auch ganz schreckliche Leute mitmachen, deren Stammtische ich schon in Jugendtagen gemieden habe, obwohl es die da noch gar nicht gab. Das spielt in einer Demokratie aber keine Rolle, wen ich mag oder nicht mag. Ich persönlich finde Grüne und Linke noch viel schrecklicher, radikaler und ja – auch gewalttätiger. Erst recht, wenn sie 1933 als Rechtfertigung für Zerstörung und Körperverletzung als Alibi heranziehen. Aber ebenso, wie ich die Einen ertragen muss, muss ich auch die anderen ertragen. Und, als Demokrat, bestenfalls mit beiden reden, weil sie vielleicht ja doch einen Punkt haben. Außerdem ist es unfair und undemokratisch, eine 20%-Partei in ihrer parlamentarischen Arbeit zu behindern und ihnen ihrer Partei zustehende Posten zu verweigern oder Gesetze und Regeln so elegant hinzubiegen, dass sie keine Chance haben, für das Geld, das sie auch von ihren Wählern bekommen, Ihren Job zu machen. Unser Grundgesetz (dessen Hochhalten in Corona bereits bestraft wurde) sieht keine „guten“ und „schlechten“ Wählerstimmen vor. Es gibt schlicht keine Abstufung. Vance hat nichts anderes gesagt als seinerzeit Gorbatschow zu den Betonköpfen im Politbüro: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. Wer sich nicht um die Anliegen von mindestens 20% - eigentlich aber sogar mehr als 50% aller Wähler kümmert (ja, wir reden hier von illegaler Migration und Union und AfD gemeinsam), der darf sich dann auch nicht wundern, wenn die eigene, überhebliche Arroganz gegenüber dem Wahlvolk, das die ganze Butze finanziert, zur eigenen Abwahl führt. Es ist das tiefste Wesen einer Demokratie, dass es keinen Adel und keine Kaste gibt und das Volk seine Regierungen bei Nichtbeachtung abwählen und einer neuen Regierung eine neue Chance geben kann, darf, soll und – im Eigeninteresse – sogar muss. Nichts anderes hat Vance versucht, seinen europäischen Gesprächspartnern, die nun gemeinsam mit den ihnen gewogenen Medien aufgeregt flügelschlagend umeinanderkreisen, klarzumachen. Und als Antwort bekommt er – und wir – unter dem Strich die gleiche Antwort, die seinerzeit Honecker gab: „Unsere Demokratie in ihrem Lauf halten weder Trump noch Vance auf“. Flankiert von dem üblichen Gesülze von Trump als Sith-Lord mit Musk und Vance als böse Palatine. Die glauben das wirklich! Außerdem hat Vance mit Weidel und Merz gesprochen. GESPROCHEN! Sie haben richtig gelesen. Die Amerikaner haben glasklar erkannt, dass mit der EU und den Wichtigtuern der deutschen Regierungsparteien schlicht „kein Staat“ zu machen ist. „America first“ heißt auch „Europe second“ und die Rede von Vance und die Reaktionen darauf haben tatsächlich gezeigt, mit welchen eitlen und wichtigtuerischen Wichten wir es in „unserer Demokratie“ zu tun haben. Wird sich aber nun etwas ändern? Natürlich nicht. Die europäischen Kleinmächte mit ihren zappeligen Demokratieminderleistern werden sich einigeln und hoffen, dass die nächsten vier Jahre Trump und dann vielleicht vier Jahre Vance an ihnen wie ein Gewittersturm vorüberziehen werden. An uns als Wählern liegt es, ob dies so sein wird.

Haben Sie die Bilder gesehen? Robert Habeck hat eines verbreitet, Olaf Scholz ein anderes. Robert Habeck war nämlich in Auschwitz. Aber nur als Besucher. Olaf Scholz auch, auch als Tourist. Auf dem Bild Robert Habecks sieht man ihn aus der Rückenansicht, wie er zwischen einem Gebäude (dem Krematorium?) und zwei Stacheldrahtzäunen, ganz allein, fast einsam, entlangflaniert. Das ganze Bild, in einen orangen Filter getaucht, erinnert stark an die „Jever“-Werbung. Ein Mann. Seine Gedanken. Ein KZ. Veröffentlicht hat Robert Habeck das Bild auf X mit dem Untertext: „Heute, am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, habe ich in Polen das Stammlager I und später das Konzentrations- und Vernichtungslager in Auschwitz-Birkenau besucht. Neben dem offiziellen Teil gab es auch ein paar Momente allein. Ich brauche dazu nichts zu sagen, denke ich.“ Ein paar Momente. Allein. Robert Habeck mit sich selbst. Und dem Kameramann. Und den Personenschützern. Möglicherweise auch mit seinem Social-Media-Team und seinem Wahlkampfteam. Aber allein. Hauptsache allein. Mit seinen Gedanken. Und die teilt er mit, indem er sie nicht mitteilt. So isser, unser Robert, gell? So ein eigentlich stiller, besinnlicher und, ja, auch tief philosophischer Typ. Ich kann mich nicht gegen meine Phantasie wehren. Ich sehe mich mit Robert Habeck und seinem Team da, in dieser Todesgasse stehen und das, was wie ein Schnappschuss – welch grässliches Wort in einem Konzentrationslager – aussieht, inszenieren: „Robert, wir machen das von hinten. Wie in der Werbung. Geh ein paar Schritte nach da. Nicht umdrehen, Robert, NICHT UMDREHEN, HERRGOTT, ja, so isses gut, Stimmt das Licht, Malte? Klasse. Nicht so weit weg, Robert, es muss zufällig aussehen und wir können das Stativ und das Licht nicht hinter Dir hertragen. Geh nochmal so… JA, PASST, IS IM KASTEN! Super Robert, das wird ein Kracher!“ Ein Hauch von Bierwerbung weht durch das Bild: Wie das KZ, so das Jever. Ich weiß nicht, ob er oder Olaf Scholz schneller war, unser Kanzler ließ sich von hinten insze… fotografieren, wie er vor einem der Öfen im Krematorium steht. Mittig. Im gedämpften Licht. Besinnlich und sich besinnend. Ob er da ein Gebet gesprochen hat? Man weiß es nicht, aber die Bildkomposition ist sehr schön, sehr symmetrisch. Da hat das Fotografierende gut mitgedacht. Diesen beiden Typen ist das vielleicht grausigste und grausamste Vernichtungslager der Welt nicht zu schade, um sich zu Wahlkampf- und Eigendarstellungszwecken optisch hübsch in Szene zu setzen, um einen auf „besinnlich“ zu machen. Das, was vor Ort passiert ist, wo Menschen verprügelt, verreckt und schlussendlich vergast wurden, wird heute von ganz aufrecht unserdemokratischen Politikern zur Gruselkulisse für nicht hässliche Bilder, zum „Auschwitzland“ für professionelles Trauern herabgewürdigt. Wahres und echtes Gedenken braucht keine Pressefotografen, sondern Ruhe und Geschichtsbewusstsein, was ich mit einem Pulk von Fotografen, Security und Begleitentourage für höchst schwierig halte. Beide Bilder haben einen bitteren Beigeschmack von „Halloho? Ich trauere und bin nachdenklich! Seht Ihr, wie ich trauere? Seht Ihr es? Kinners, hierher, ich trauere! Guck, da der Ofen, da der Stacheldraht, schrecklich. Soll ich nochmal im Halbprofil…?“ Es gibt vielleicht noch eine Handvoll Leute, die aus Auschwitz entkommen und bewusst erzählen können, wie es war und auch sie werden bald gestorben sein. Wer als 10-jähriger da hinkam und überlebte, ist spätestens 1935 geboren und heute 90 Jahre alt. In zehn bis zwanzig Jahren wird die Erinnerung an den Holocaust nur noch virtuell in Filmen und Literatur gegenwärtig sein, da es keine Zeitzeugen mehr gibt, die das Monströse dieses Ortes aus eigener Anschauung vermitteln können. Dann wird Auschwitz endgültig zur Gedenkkulisse von Politikern herabgewürdigt werden, wenn die Museumsleitung hier nicht eingreift. Eigentlich sollte auf dem gesamten Gelände ein Fotografier-Verbot herrschen. Auch und besonders für Politiker. Das ist kein Ort, um Besinnlichkeit zu heucheln und publikumswirksame Bilder zu schießen. Oder lustige Selfies für Instagram und Tiktok zu machen. Was kommt als Nächstes? „My friends went to Auschwitz and all I got was this lousy T-Shirt“? Das ist Auschwitz. Der Ort eines der größten Verbrechen der Menschheit. Ein Ort, an dem Täter zu viehischen Barbaren und Opfer zur vernichtbaren Objekten herabgewürdigt wurden. Ein Ort, gegen den die Hölle ein angenehmer Platz sein muss. Ein Ort, an dem es keine Moral und keine Menschlichkeit mehr gab. Und an diesem Ort standen zwei Politiker in guter Ausleuchtung und simulierten Anteilnahme. Dann reisten sie wieder ab und beschlossen, noch mehr Judenhasser ins Land zu lassen. Es widert mich nur noch an.


